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Kolonialgeographische Aufnahmen

ARCHIV - BILDARCHIV

Eine der umfangreichsten Bildbestände aus den afrikanischen Kolonien des Deutschen Reichs bildet die Sammlung Kolonialgeographisches Institut der Universität Leipzig, wo von 1915 bis 1945 neben Berlin der einzige Lehrstuhl für Kolonialgeographie an einer deutschen Hochschule existierte.

Die überlieferten Aufnahmen umfassen etwa 5000 Fotos. Sie stammen zum großen Teil von Expeditionen der Kolonialgeographen und Afrikaforscher zu Anfang des 20. Jahrhunderts in den deutschen Kolonien in Afrika: Togo, Kamerun, Deutsch-Ostafrika (heute Tansania, Ruanda, Burundi), und Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia). Hinzu kommen Fotos von Forschungsreisen in die britischen, französischen und belgischen überseeischen Kolonialgebiete. Zu den Forschern, Sammlern und/oder Bildautoren zählen unter anderem Hans Meyer, Carl Uhlig, Fritz Jaeger, Oskar Simony, Jan Czekanowski, Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg, Georg von Prittwitz und Gaffron und das Afrika Photo Archiv (Afa) in München.





General v. Liebert vor der Boma in Tanga Deutsch-Ostafrika, o.J., Sammlung Kolonialgeographisches Seminar, Universität Leipzig



Baamba Kwa Kasutja, Belgischer Kongo, o.J., Sammlung Kolonialgeographisches Seminar, Universität Leipzig


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