Im Besitz des Archivs befinden sich rund 800 Werke aus dem umfangreichen Œuvre des Landschaftsmalers Ernst Vollbehr (1876-1960). Seine Gouachen, Aquarelle und Ölgemälde entstanden auf Reisen durch die ganze Welt, vor allem in den deutschen Kolonien in Afrika und Südostasien.


Zum Graphikbestand des Archivs zählen unter anderem Expeditionszeichnungen, darunter großformatige Panorama- und Landschaftszeichnungen, angefertigt von Forschungsreisenden des 19. und 20. Jahrhunderts. Als herausragend gelten die noch vorhandenen originalen Farbaquarelle, die den Geologen Alphons Stübel (1835-1904) und Wilhelm Reiss (1838-1908) als Vorlage zu ihrem dreibändigen lithographischen Tafelwerk "Das Todtenfeld von Ancón in Perú" (Berlin 1880-87) dienten. Die mehrere hundert Blätter umfassende Darstellung einer Inka-Grabstätte beeindruckt noch heute durch ihre Detailvielfalt und zeichnerische Brillanz.


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